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Lack-Wissen 3.I
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V O R B E R E I T U N G D E R L A C K E
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TIPPS u. TRICKS Wenn du Lack Kaufst immer eine Kopie des Datenplattes Verlangen. Oder Auflistung der wichtigsten werte. ( Viskosität, Trockenzeit , geeignete Verdünnung u. Härter u, deren Mischverhältniss, Lösungsmittelbasis zum Reinigen von Werkzeug)
Vorbereitung der Lacke Alle Lacke müssen vor ihrer Benutzung unbedingt gründlich durchmischt werden, damit die schweren Farbpartikel am Dosengrund mit den leichten Lösungs- und Füllsubstanzen gleichmäßig durchmengt werden. Das geschieht mittels eines sauberem Rührstabes. Lacke in Töpfen sollten entweder kräftig durchgeschüttelt oder nach dem Öffnen kräftig durchgerührt werden. In jedem Falle ist während des Umgang mit dem Lack, insbesondere während der Trocknungsphase, für eine gute Durchlüftung zu sorgen.
Farben Auf Nitro- und Acryl-Lacke kann man Kunstharzlacke auftragen. Umgekehrt aber darf man auf Kunstharzlacke nur weitere Kunstharzfarbe auftragen, andernfalls löst die neue Lackschicht den darunter liegenden Kunstharzlack an, lässt ihn reißen und wirft ihn auf. Die Lackschicht ist damit unwiederbringlich zerstört und muss komplett neu aufgebaut werden. ----------------------------------------------------------------------------- Lackschichten Der Lack sollte nie die erste und einzige Schicht auf einer Oberfläche sein. Er ist zu hart und haftet oftmals nicht maximal auf dem Untergrund. Die erste Schicht sollte immer die Grundierung sein. Diese besitzt maximale Hafteigenschaften auf dem jeweiligen Untergrund und bietet dem Lack ebenfalls maximale Hafteigenschaften. Zudem sind Grundierungen elastisch und können so den Untergrund selbst dann noch schützen, wenn die harte Lackschicht für das Auge unmerklich beschädigt wurden. Die zweite Schicht kann bei Bedarf durch einen so genannten Füller gebildet werden. Diese Substanz egalisiert die Grundierung (z.B. restliche Schleifspuren), verschließt die Poren und ist bei Metalluntergründen der optimale Untergrund für den Lack. Die abschließende Lackschicht kann aus mehreren Schichten bestehen, insbesondere bei den Metalliclacken wird zunächst der Lack mit dem Metalleffekt aufgetragen und dann eine Schutzschicht aus speziellem Klarlack
Ebenso wichtig wie Werkstück, Druckluft und Spritzpistole ist der Lack. Oder besser, das Material, das du spritzen willst . Das kann nämlich nicht nur Lack sein, sondern auch Primer oder Füller oder sogar Spachtel. Die Viskosität oder auch "Fließfähigkeit" des Materials ist beim Spritzen von entscheidender Bedeutung. Bleiben wir beim einfachsten Fall eines Lufttrocknenden Einkomponentenlacks, so haben wir das Grundmaterial, das zum Spritzen verdünnt werden muss. Beim Zweikomponentenlack kommt noch ein Härter dazu, der eine chemische Reaktion anstößt und den Lack in aller Regel widerstandsfähiger macht. Man gibt Verdünnung in den Lack, um die Viskosität so einzustellen, dass man gut damit arbeiten kann. Und zwar möglichst den Verdünner, der zu dem Lacksystem passt, den man da hat. Wer Acryl verspritzt, nehme Acryl -Verdünnung. KH zu KH. -------------------------------------------------------------------------------- TIPPS u. TRICKS Achte darauf Lack , Härter und Verdünnung vom gleichen Hersteller sind Schließlich sind alle Lacke Baukastensysteme, deren Komponenten z.B. in den Siedetemperaturen der Komponenten sauber aufeinander abgestimmt sind.
Nachdem man also ungefähr überschlagen hat, wie viel Material man für das zu lackierende Werkstück braucht, nimmt man diese Menge vom Großgebinde ab und füllt das in einen geeigneten Behälter. Damit man jetzt weiß, wie viel Verdünner oder als dritte Komponente auch noch Härter zugeben muss, kann man mehrere Verfahren verwenden:
TIPPS u. TRICKS Ich Empfehle eine Viskositätsprüfung für den Anfänger! funktioniert mit einem Auslaufbecher, der unten eine definierte Auslaufbohrung von in aller Regel 4 Millimeter Durchmesser hat. In diesen Becher kippt man genau 100 ccm Mischung und stoppt dann sekundengenau, wie lange das Material bis zur ersten Unterbrechung des Strahls braucht, aus dem Becher zu laufen. Verglichen mit den Angaben im Datenblatt, kann man die richtige Spritzviskosität auf diese Weise sehr genau einstellen. ------------------------------------------------------------------------------------- Viskosität? Was ist das? Beim Umgang mit Farben taucht dieser Begriff immer wieder auf. Aber was ist eigentlich damit gemeint? Mit Viskosität bezeichnet man den Flüssigkeitsgrad zum Beispiel einer Farbe oder eines Lackes.
Bekanntlich sollte man jede Farbe vor dem Auftragen mit Hilfe des richtigen Verdünners auf die richtige Viskosität einstellen. Aber wie viel ist das? Und warum schreibt der Hersteller nicht einfach, wie viel Prozent Verdünner man nehmen soll?
Dazu muss man wissen, dass jede lösungsmittelhaltige Farbe um so dicker ist, je kälter sie ist. Das heißt, eine kalte Farbe braucht mehr Verdünner, als eine warme Farbe, um die richtige Verarbeitungsviskosität zu haben.
Um also die Viskosität unabhängig von der Temperatur richtig einzustellen, hat man den Viskositätsmesser (auch DIN-Becher) erfunden. Dies ist ein kleiner Plastik- oder Alubecher mit genormtem Inhalt und einem Auslaufloch an der tiefsten Stelle. Man füllt diesen Becher mit der zu kontrollierenden Farbe und misst mit Hilfe einer Stoppuhr, wie lange die Farbe braucht, um durch das Loch in den Farbbehälter zurückzulaufen.
Diese Angaben (Sekunden) finden Sie in der Regel auf dem technischen Merkblatt des entsprechenden Produktes. Wenn da z. B. steht: Spritzviskosität 14 Sek. /DIN 4, dann heißt das, dass die Farbe dann richtig verdünnt ist, wenn sie in ca. 14 Sekunden durch den DIN-Becher 4mm läuft. Braucht die Farbe länger, dann ist sie zu dick und muss vorsichtig noch mehr verdünnt werden. Läuft sie schneller als die 14 Sekunden durch, dann ist sie bereits zu dünn. So einfach ist das.
Hier noch ein paar unverbindliche Angaben, wenn solche Angaben zur idealen Viskosität fehlen:
Spritzviskosität für einen 2K-Farblack: 14 – 17 Sekunden
Spritzviskosität für einen 2K-Klarlack: 12 – 15 Sekunden
Spritzviskosität für einen 1K-Kunstharzlack 17 - 21 Sekunden
Übrigens, einen Viskositätsmesser erhalten Sie für Ca 20 Euro .Als Stoppuhr geht der Sekundenzeiger der Armbanduhr
Spritztest muss nach der Viskositätsprüfung immer gemacht werden Taste dich mit der Zugabe der Verdünnung langsam ran. Spritze auf ein stehendes Probeblech um zu sehen, ob der Lack ordentlich eingestellt ist und einen sauberen Verlauf ergibt. Verdünnung dazugeben ist immer noch einfacher als bereits von Beginn an zuviel Verdünnung drin zu haben
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Lack-Wissen 3 | Sauberes Abkleben 4
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