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Lackieren mit Pistole 10
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L A C K I E R E N M I T P I S T O L E
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V -Vorbereitung
V-1. Reinigungszeug für die Pistole vorbereiten. V-2. Vor Beginn sicherstellen, dass der Kompressor eingeschaltet ist. ( man merkt es nicht sofort, wenn der Druck fällt )
V-3. Einstellung des Druckreglers am Kompressor 4 - 5 bar. V-4. Einstellen und Prüfen des Betriebsdruck der Pistole , mit Manometer direkt am Lufteinlass der Pistole., bei voll durchgezogenem Abzugsbügel. ( Betriebsdruck Laut Betriebsanleitung der Lackierpistole beachten ) Wichtig: Sprühstrahl auf senkrecht einstellen
V-5. Druckluft-Schlauch vor dem Lackieren noch mal ordentlich hinlegen, damit er nirgends hängen bleibt, auch nicht darauf Treten , das gibt Tröpfchenflug. Am besten den Schlauch in der linken Hand mitführen, während man mit rechts lackiert.
V-6. Erst jetzt die Farbe einfüllen. V-7. Auf einem Papier Probesprühen und Farbmenge einstellen. Mit einer Schicht muss soviel Lack aufgetragen werden, dass der Untergrund gerade verschwindet oder noch leicht sichtbar ist. Keinesfalls zuviel(läuft) oder zuwenig( Rau). (Tempo der Lackierbewegung abhängig von der Lackmengen Einstellung der Pistole: Wenig Farbe : Langsame Bewegungen. Viel Farbe : Schnelle Bewegungen.) Für Hohlräume und Ecken verwende ich Hauptsächlich eine Kleine Pistole Vor dem eigentlichen Lackieren solltest du an anderen Teilen (alte Auto - teile) üben --------------------------------------------------------------------------------------------------------L-Lackieren L-1. Die Lackierung wird zunächst an Kanten, Ecken und Hohlräume aufgetragen. (Dem Anfänger empfehle ich hier , eine Pause von 5 - 10 Minuten Einzulegen und den lack ablüften zu lassen . Um die Gefahr von lack- Läufern an den kanten zu minimieren.)
L-2. Dann immer schön satt,( beim 1. Spritzgang aber noch nicht unbedingt deckend ) in gleichmäßigen, überlappenden, waagrechten Lackierbewegungen auf die großen Flächen auflackieren. ( Die Flächen wenn geht von oben nach unten Lackieren. auch beim Auto von oben nach unten Arbeiten ;mit dem Dach Anfangen ,und den Einstiegen Enden) Nicht zu dick auftragen, sonst kommt es zu Läufern, aber auch nicht zu dünn, sonst wird es rau - ideal ist es, wenn die Schichten schön gleichmäßig nass sind, ohne abzulaufen. Pistole waagrecht immer im rechten Winkel zur Oberfläche, Abstand ca. 15-20 cm, ( Abstand Laut Betriebsanleitung der Lackierpistole beachten ) gleichmäßige Geschwindigkeit, Bahnen immer zu etwa 1/3 - 1/2 überlappend, und immer über den Rand hinaus spritzen, damit auch die Kanten und Ecken genug Material abbekommen.
Mit ein bisschen Übung auf einer Pappe o. ä. klappt das ganz schnell. Die Pistole immer im rechten Winkel zum Blech halten, etwa 15-20 cm Abstand, L-3. Nach der ersten Schicht etwa 5-10 min. warten bis der Lack abgelüftet hat Kontrollieren, ob noch genug Farbe für den zweiten Spritzgang in der Pistole ist.
L-4. Dann direkt die 2. Schicht deckend auftragen.
L-5. Wieder etwa 5-10 min. ablüften lassen und dann mit Klarlack überlackieren. ( Bei 1Komponenten Kunstharzlack ist Klarlack nicht nötig.) --------------------------------------------------------------------------------------------------------ACHTUNG VERMEIDEN SIE !!! Die pralle Sonne, zu hohe Temperatur, zu niedrige Temperatur, Wind, Staub, Wasser, Regen. 3 - 4 Woche die Waschanlage meiden, da die Bürsten den Klarlack regelrecht aufschlitzen können (Bei Kunstharzlack bis zu 6 Monaten) Nur Handwäsche möglich.
Zweischicht-Metalliclackierungen Zweischicht-Metalliclackierungen bestehen aus zwei Decklackschichten, einem Metalleffektlack und einem Klarlack die nass in nass verarbeitet werden. Der Untergrund sollte im Farbton einheitlich sein. Bei lasierenden Tönen markiert sich sonst der Füllerfleck. Dieses Zweischichtlacksystem gibt der Effektlackierung einen besonders schönen Hochglanz und gewährleistet eine ausgezeichnete Glanzhaltung und lange Lebensdauer. Wie der Name Zwei-Schicht schon aussagt wird der Lack in zwei Schichten aufgetragen. Dabei sollte der erste Auftrag so nass wie möglich geschehen, da man sonst keine Anlösung des Untergrundes erfolgt. Der Auftrag von Basislacken erfolgt durch drei bis fünf gleichmäßige Spritzgänge je nach Deckfähigkeit des Farbtons. Klarlackauftrag: Nach ca. 10 bis 15 Minuten Ablüftzeit kann der Klarlackauftrag erfolgen, dieser wird von zwei Spritzgängen in einem Abstand von 10 bis 20 Minuten bei ca. 4 Bar Spritzdruck durchgeführt.
Lackieren mit Perlmuttlacken Perlmuttlacke bestehen aus transparenten Blättchen, die bei paralleler Orientierung im Bindemittel durch Mehrfachreflexion des Lichtes einen Glanz erzeugen, wie er für Perlen charakteristisch ist. Der Aufbau geschieht wie folgend: 1. Vorlackierung Die zu lackierenden Teile werden mit einheitlichen weißen 2-K Acrylfarbton vorlackiert und nach der Trocknung Nass geschliffen (Körnung P1200). Dabei dürfen keine Stellen durch geschliffen werden. Schleif- und eventuelle Silikonrückstände beseitigen und mit Staubbindetuch abwischen. 2. Basislackauftrag Wie bei den Basislacken wird die Perlmuttlasur in zwei bis drei Spritzgängen aufgetragen. Dabei sollte der erste Spritzauftrag wegen der Haftung wiederum so nass als möglich geschehen. 3. Klarlackauftrag Nach einer Ablüftzeit von 10 bis 15 Minuten geschieht der erste und anschließend der zweite Klarlackauftrag. Da Perlmuttlacke zum Nachfallen neigen wird der Klarlack nach der Trocknung nochmals mit P1200 abgezogen und der Klarlackauftrag wiederholt. Nur so wir ein einwandfreies und optisch wie fachmännisches Lackierergebnis erzielt.
Kunststoff-Teile lackieren Kunststoffteile leiden ganz schön im Lauf der Jahre und sind auch mit allen Tricks nicht mehr hinzukriegen. Da hilft nur Lackieren, und das ist auch ein guter Einstieg, um mal ein bisschen Übung zu bekommen. Optimal ist da der 1Komponenten Kunstharzlack ( Der bleibt dauerelastisch) Wichtig: Kunststoffteile arbeiten stärker als Blech und brauchen deshalb elastischen Lack, der platzt nämlich sonst einfach ab. In 2K-Decklack oder Klarlack immer ("Weichmacher") geben - der Basislack hält das aus, der wird ja nicht richtig hart.
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