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Mit Lackierpistole Lackieren

Richtig Lackieren mit Lackierpistole

Lackieren Lackierpistole Vorbereitung
1;
Reinigungszeug für die Lackierpistole vorbereiten.

2; Vor Beginn sicherstellen, dass der Kompressor eingeschaltet ist.
( man merkt es nicht sofort, wenn der Druck fällt )

3; Einstellung des Druckreglers am Kompressor 4 - 5 bar.

4; Einstellen und Prüfen des Betriebsdrucks der Lackierpistole ,
mit Manometer direkt am Lufteinlass der Lackierpistole.,
bei voll durchgezogenem Abzugsbügel.
( Betriebsdruck Laut Betriebsanleitung der Lackierpistole beachten )
Wichtig: Sprühstrahl an der Lackierpistole auf senkrecht einstellen

5; Druckluft-Schlauch vor dem Lackieren noch mal ordentlich hinlegen,
damit er nirgends hängen bleibt, auch nicht darauf Treten, das gibt
Tröpfchenflug. Am besten den Schlauch in der linken Hand mitführen,
während wir mit rechts lackieren.

6; Erst jetzt die Farbe einfüllen.

7; Auf einem Papier Probe Lackieren und Farbmenge einstellen. Mit einer
Schicht muss soviel Lack aufgetragen werden,
dass der Untergrund gerade verschwindet oder noch leicht sichtbar ist.
Keinesfalls zuviel(läuft) oder zuwenig( Rau).
Tempo der Lackierbewegung abhängig von der Lackmengen Einstellung der
Lackierpistole:
Wenig Farbe : Langsame Bewegungen.
Viel Farbe : Schnelle Bewegungen
Für Hohlräume und Ecken verwende ich eine Kleine Lackierpistole
Vor dem eigentlichen Lackieren solltest du an anderen Teilen
Z.B. alte Auto - teile Üben

Richtig Lackieren Anleitung

Die Lackierung wird zunächst an Kanten, Ecken und Hohlräume
aufgetragen.
Dem Anfänger empfehle ich hier , eine Pause von 5 - 10 Minuten
Einzulegen und den lack ablüften zu lassen.
Um die Gefahr von lack- Läufern an den kanten zu minimieren.
Dann immer schön satt, beim 1. Spritzgang aber noch nicht unbedingt
deckend Lackieren

In gleichmäßigen, überlappenden, waagrechten Lackierbewegungen auf die
großen Flächen auf lackieren. Die Flächen wenn geht von oben nach unten
Lackieren.
auch beim Auto von oben nach unten Arbeiten ;mit dem Dach Anfangen ,und
den Einstiegen Enden
Nicht zu dick auftragen, sonst kommt es zu Läufern, aber auch nicht zu dünn,
sonst wird es rau - ideal ist es, wenn die Schichten schön gleichmäßig nass
sind, ohne abzulaufen.
Lackierpistole waagrecht immer im rechten Winkel zur Oberfläche, Abstand ca. 15-
20 cm,
Abstand Laut Betriebsanleitung der Lackierpistole beachten
gleichmäßige Geschwindigkeit, Bahnen immer zu etwa 1/3 - 1/2 überlappend,
und immer über den Rand hinaus spritzen, damit auch die Kanten und Ecken
genug Material abbekommen.
Mit ein bisschen Übung auf einer Pappe o. ä. klappt das ganz schnell. Die
Lackierpistole immer im rechten Winkel zum Blech halten, etwa 15-20 cm Abstand,
Nach der ersten Schicht etwa 5-10 min. warten bis der Lack abgelüftet
hat Kontrollieren, ob noch genug Farbe für den zweiten Spritzgang in der
Lackierpistole ist.

Dann direkt die 2. Schicht deckend auftragen.
Wieder etwa 5-10 min. ablüften lassen und dann mit Klarlack
darüber lackieren.
Bei 1Komponenten Kunstharzlack ist Klarlack nicht nötig.

Richtig Lackieren ACHTUNG

ACHTUNG VERMEIDE!!!
Die pralle Sonne, zu hohe Temperatur, zu niedrige Temperatur, Wind,
Staub, Wasser, Regen.
3 - 4 Woche die Waschanlage meiden, da die Bürsten den Klarlack
regelrecht aufschlitzen können Bei Kunstharzlack bis zu 6 Monaten
Nur Handwäsche möglich.

Zweischicht-Metalliclackierungen

Zweischicht-Metalliclackierungen bestehen aus zwei Decklackschichten,
einem Metalleffektlack und einem Klarlack die nass in nass verarbeitet
werden.
Der Untergrund sollte im Farbton einheitlich sein. Bei lasierenden Tönen
markiert sich sonst der Füllerfleck. Dieses Zweischichtlacksystem gibt
der Effektlackierung einen besonders schönen Hochglanz und
gewährleistet eine ausgezeichnete Glanzhaltung und lange
Lebensdauer.
Wie der Name Zwei-Schicht schon aussagt wird der Lack in zwei
Schichten aufgetragen.
Dabei sollte der erste Auftrag so nass wie möglich geschehen, da man sonst
keine Anlösung des Untergrundes erfolgt. Der Auftrag von Basislacken erfolgt
durch drei bis fünf gleichmäßige Spritzgänge je nach Deckfähigkeit des
Farbtons.

Klarlackauftrag Lackieren

Nach ca. 10 bis 15 Minuten Ablüftzeit kann der Klarlackauftrag erfolgen,
dieser wird von zwei Spritzgängen in einem Abstand von 10 bis 20
Minuten bei ca. 4 Bar Spritzdruck durchgeführt.

Lackieren mit Perlmuttlacken

Perlmuttlacke bestehen aus transparenten Blättchen, die bei paralleler
Orientierung im Bindemittel durch Mehrfachreflexion des Lichtes einen Glanz
erzeugen, wie er für Perlen charakteristisch ist.
Der Aufbau geschieht wie folgend:
1. Vorlackierung
Die zu lackierenden Teile werden mit einheitlichen weißen 2-K
Acrylfarbton vorlackiert und nach der Trocknung Nass geschliffen
(Körnung P1200).
Dabei dürfen keine Stellen durch geschliffen werden.
Schleif- und eventuelle Silikonrückstände beseitigen und mit
Staubbindetuch abwischen.
2. Basislackauftrag
Wie bei den Basislacken wird die Perlmuttlasur in zwei bis drei
Spritzgängen aufgetragen. Dabei sollte der erste Spritzauftrag wegen
der Haftung wiederum so nass als möglich geschehen.
3. Klarlackauftrag
Nach einer Ablüftzeit von 10 bis 15 Minuten geschieht der erste und
anschließend der zweite Klarlackauftrag. Da Perlmuttlacke zum
Nachfallen neigen wird der Klarlack nach der Trocknung nochmals mit
P1200 abgezogen und der Klarlackauftrag wiederholt.
Nur so wir ein einwandfreies und optisch wie fachmännisches
Lackierergebnis erzielt.

Kunststoff Teile lackieren

Kunststoffteile leiden ganz schön im Lauf der Jahre und sind auch mit allen
Tricks nicht mehr hinzukriegen.
Da hilft nur Lackieren, und das ist auch ein guter Einstieg, um mal ein
bisschen Übung zu bekommen.
Optimal ist da der 1 Komponenten Kunstharzlack (Der bleibt
dauerelastisch)
Wichtig:
Kunststoffteile arbeiten stärker als Blech und brauchen deshalb
elastischen Lack, der platzt nämlich sonst einfach ab. In 2K- Decklack oder
Klarlack immer ("Weichmacher") geben - der Basislack hält das aus, der wird
ja nicht richtig hart.
AUTO LACKIEREN Zehn Schritte zum Erfolg
„Alle Rechte vorbehalten” 2007 www.schatzkistl.com
Überarbeitet und verbessert Dez 2009

Abbildung: Lackieren Schritt Sieben - Grundierung als Rostschutz und Haftgrund