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Allgemein:
Kapitel 4 )
Was ist der richtige Deckschicht Lack für welchen Rostschutz
Für den schweren Korrosionsschutz mit den höchsten Anforderungen im Stahlhoch- und Stahlwasserbau haben sich Reaktionsharze wie Epoxide (EP) und Polyurethane (PUR, 1k bzw. 2k) außerordentlich bewährt. Daneben werden, für geringere korrosive Belastungen, noch physikalisch trocknende Stoffe (1komponentig) wie z.B. Alkyd (AK) eingesetzt.
Hier muss ich anführen das der Decklack immer vom Rostschutzgrund Lack abhängig ist. Ich empfehle immer das Produkt des gleichen Herstellers zu verwenden.
Das bedeutet wenn ich meinen Rostschutz von der Marke (z.B.. Dingsda ) kaufe.
Muss ich den Decklack auch von der Marke (z.B.. Dingsda ) kaufen.
Auch dafür gibt es ein Datenblatt von der Firma (z.B.. Dingsda ) welcher Rostschutz mit welchem Decklack überstreichbar ist.
Lacke vom gleichen Hersteller sind optimal aufeinander abgestimmt.
Uns ist es passiert das sich Grund und Decklack unterschiedlicher Hersteller nicht vertragen haben und nach kurzer zeit abblätterte. Obwohl sie vom Lack Aufbau als verträglich galten.
Die Qualität vom Decklack spielt eine genau so wichtige rolle wie der Grundlack.
Also bitte nicht auf einen Guten Rostschutz einen Mistlack auftragen.
Hier eine übersicht Anhand einiger beispiele welche Eigenschaften ein guter Decklack haben soll
Achtung es handelt sich hier nur um Beispiele da es je nach Hersteller andere optimale Abstimmungen handelt. Hier kann immer nur der jeweilige Hersteller vom Lack dir richtigen angaben machen wie der optimale schicht Aufbau zu erfolgen hat.
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2K–Polyurethan–Deckanstrich
Produktbeschreibung: Glatter glänzender 2-K-PUR-Deckanstrich auf AC-Harzbasis mit aliphatischem Isocyanat.
Besondere Eigenschaften: Hervorragende Kreidungs– und Farbtonstabilität und Abriebfestigkeit.
.Anwendungsgebiete: Glänzender Deckanstrich in beliebigen Farbtönen
als robuster Korrosionsschutz für Stahl und
verzinkte Flächen mit dauerhaft dekorativer Wirkung. Insbesondere für
aller Art von Stahlhochbau, wie Brücken, Rohrleitungen, Behälter oder im
konstruktiven Stahlbau in der Industrie; Korrosionsschutz in Innenräumen
und für alle im freien bewitterten Flächen.
Beständigkeiten:
Chemisch: Beständig gegen Wasser, Abwasser, Seewasser, Rauchgase, Tausalz,
Säure– und Laugendämpfe, Öle, Fette und gegen kurzzeitige Einwirkung
von Treibstoffen und Lösemittel.
Mechanisch: Die Beschichtung ist zähelastisch und hart, jedoch nicht spröde, weitgehend unempfindlich gegen Schlag und Stoß.
Witterung: Besonders beständig gegen Witterungseinflüsse, kreidungs–und farbtonstabil.
Farbtöne: In den meisten RAL–Farbtönen lieferbar.
Festkörpervolumen: ca.50 %
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2K-Epoxi-Dickschichtanstrich
PRODUKTÜBERSICHT
Produktbeschreibung: Eisenglimmerhältiger, robuster, hochwertiger, dickschichtiger 2K-Korrosionsschutzanstrich auf Epoxidharzbasis.
Besondere Eigenschaften: Zähharte, aber nicht spröde Beschichtungen, weitgehend unempfindlich gegen Stoß und Schlag. Besonders geeignet als Zwischenanstrich.
Eisenglimmerhältiger 2-Komponenten-Korrosionsschutz-
Zwischenanstrich auf Epoxidharzbasis.
Überstreichbar mit fast allen Epoxidharz- und PUR-Lacken.
Anwendungsgebiete: Als vielseitig überstreichbarer Zwischenanstrich bei allen Arten von Stahlkonstruktionen
unter Dach und im Freien wie zB Brückenkonstruktionen,
Rohrleitungen, Behälter, Hallenkonstruktionen. Auch als Grundbeschichtung
im Stahlwasserbau unter High-Solid- oder lösemittelfreien Epoxideckbeschichtungen
einsetzbar. Ausgezeichnete Haftung auf feuerverzinktem
Stahl bei trockener Beanspruchung.
Beständigkeiten:
Chemisch: Abwasser, Schwitzwasser, verdünnte Säuren und Laugen, Fette und Öle,
gelegentliche Einwirkung von Lösemitteln und Treibstoffen.
Mechanisch: Sehr robust und hoch belastbar.
Festkörpervolumen: 64 %
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Beschichtungsaufbau: Beispiel 1
Der schicht Aufbau könnte zum Beispiel so aussehen:
Vor dem Auftrag des mehrschichtigen Korrosionsschutzes
zunächst einmal schleifen oder strahlen, metallisch blank (Reinheitsgrad SA 2,5). Sofort anschließend eine 80 µm starken Grundbeschichtung aus Zinkphosphat aufgetragen. Zwei jeweils 80 µm dicke Zwischenbeschichtungen aus Epoxidharz,
Dann das Verschließen sämtlicher Spalten und Fugen mit einem Dichtstoff
( geeigneten dauerelastischen Dichtstoffen mit nachgewiesener
Überstreichbarkeit des Decklackes)
Abschließen eine 80 µm starke Deckbeschichtung
Beschichtungsaufbau: Beispiel 2
EP Epoxidharzgrund-/- mit oder ohne Eisenglimmer; 80 um 1-2 mal auftragen Grundierung
EP-Komb. Epoxidharz-Kombination mit oder ohne Eisenglimmer; 160 um 2 mal auftragen Grundierung
PUR Aliphatische Polyurethangrund-/-deckbeschichtung mit oder ohne Eisenglimmer 1-2 mal 160 - 240 um
Typischer Beschichtungsaufbau eines Korrosionsschutzsystems für die höchste Korrosionskategorie bei langer Schutzdauer (ZR: Zinkstaubgrundierung, EG-EP: Eisenglimmerhaltige Epoxidharz zwischen Beschichtung zusätzlich auch als Deckbeschichtung
Streichfertige Beschichtungsstoffe für Eisen und Stahl.
Moderne Rostschutzfarben - mit Zinkphosphat sind blei- und chromatfrei pigmentierte Kunstharzlacke, können Stahl- und Eisenteile einwandfrei schützen.
Korrosionsschutzfarbe, sollte man zweimal satt streichen. Die Kanten müssen besonders geschützt und nicht durch Schleifen wieder offen gelegt werden. Nach einem zweimaligen Grundanstrich sollte ein zweimaliger Anstrich mit einem hochglänzenden Decklack erfolgen. Ein solcher vierfacher Anstrichaufbau hat eine Schichtdicke von 100-120 mm und weist keine Poren mehr auf, durch die die Feuchtigkeit bis zum Anstrichuntergrund wandern könnte.
Eine Zwischenbeschichtung haftet auf der Grundierung und stellt das Substrat für die Deckbeschichtung dar. Die zusätzliche Schicht vergrößert die Diffusionswege für Wasser und Sauerstoff, dadurch wird die Entstehung von Korrosion erheblich verlangsamt. Die Zwischenschicht "versiegelt" etwaige Poren in der Grundierung. Ein erheblicher Teil der Zwischenbeschichtungen enthalten, neben Füllstoffen und Farbpigmenten, blättchenförmige Pigmente, welchen ihrerseits eine Diffusionswege verlängernde Wirkung zugesprochen wird. Dies wird als Barriereeffekt bezeichnet.
Zum Kapitel 5
Wie viele schichten und Schichtdicken braucht man für dauerhaften Rostschutz
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