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Rostschutz Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoff müssen im Rostschutz sein

Rostschutz Inhaltsstoffe
Welche Inhaltsstoff müssen im Rostschutz sein
Kapitel 2 )
Welche und wie viele Inhaltsstoff müssen im Rostschutzlack vorhanden sein
und welche Rostschutzlacke verwende ich.

Sog gerne ich es auch möchte in diesem Kapitel kann ich ihnen etwas Fachwissen nicht ersparen, dieses Grundwissen brauchen sie um nicht von einem dieser immer Freundlichen und netten Verkäufer oder Unternehmer Mistlack angedreht zu bekommen. Ich habe mich aber bemüht, diesen Abschnitt Grundwissen so kurz wie nur möglich zu halten.

Ein Epoxidharz Abkürzung EP besteht aus Polymeren ( Polyether )
die je nach Reaktionsführung unter Zugabe geeigneter Härter einen duroplastischen Kunststoff von hoher Festigkeit und chemischer Beständigkeit ergeben.
Werden Epoxidharz und Härter gemischt, erfolgt je nach Zusammensetzung und Temperatur üblicherweise innerhalb einer bestimmten zeit die Aushärtung des ursprünglich viskosen Gemisches. Epoxidharz wird für viele zwecke eingesetzt
Ich habe die Ausführungen hier nur auf den Einsatz als Rostschutz bzw.
Korrosionsschutz Lack konzentriert.
Der direkte Hautkontakt ist als weitaus schädlicher anzusehen als eine Aufnahme über die Atemwege (durch z. B. ungenügende Belüftung).Also immer geeignete Schutzkleidung Handschuhe usw. Tragen. Zum Hautschutz eignen sich ausschließlich spezielle Nitril- oder Butyl- Handschuhe.

Der klassische Aufbau des schweren Korrosionsschutzes soll nun kurz genauer erklärt werden: Grundierungen müssen selbstverständlich auf dem Untergrund haften, aber sie bieten (für den Korrosionsschutz) zusätzlich noch die Möglichkeit des Einsatzes von Aktivpigmenten, welche im Falle eines Defektes oder Pore eine Art Selbstheilung herbeiführen können

Auf einem optimal vorbereiteten Untergrund Reinheitsgrad 2 ½
Der Reinheitsgrad Sa 2½ bedeuten = Walzhaut, Zunder und Rost, Beschichtungen und artfremde Verunreinigungen sind zu entfernen. Verbleibende Spuren
sind allenfalls noch als leichte, fleckige oder streifige Schattierungen zu erkennen
empfiehlt sich die Verwendung von Zinkstaubhaltigen Grundierungen auf Epoxidharzbasis. Dies stellt mit Blick auf Dauerhaftigkeit die wohl beste Wahl dar. (diese Form der Grundierung wird fälschlicherweise oft als "kalte Verzinkung" bezeichnet.) Zinkstaub wirkt in mehreren Stufen, zuerst über den kathodischen Schutzmechanismus, dann über die Schließung von Poren und Fehlstellen mit schwerlöslichen Korrosionsprodukten des Zinks, der Zementation.
Diese Lacke werden auch Epoxy Beschichtung Epoxy (=Epoxidharz) genannt.
Die Epoxidharz-Beschichtung wird u.a. als Korrosionsschutz im Schiffbau eingesetzt.

Die Deckbeschichtung Besonders dauerhaft sind Beschichtungen auf Polyurethanbasis, sowohl als ein Komponenten - und auch als zwei Komponenten . Ist der Korrosionsschutz das wesentliche Ziel und können leichte Abstriche bei der Farbtonbeständigkeit in Kauf genommen werden, dann stellen Eisenglimmer - haltige Deckbeschichtungen ein gute Alternative dar.

Kommt es zu einer Schädigung der Beschichtung, bilden Zink und Eisen bei Zutritt von Wasser ein Lokalelement (ähnlich einer Batterie). Zink als das unedlere Metall korrodiert und bewahrt das Eisen vor Oxidation. In den meisten Zinkstaubfarben kann das Zink dagegen nicht galvanisch wirken, da es vom Bindemittel isoliert wird. Nur Zinkstaubfarben mit elektrisch leitendem Bindemittel oder Zinkstaubfarben auf Epoxydharz-Basis mit geeigneter Pigment- Volumen- Konzentration ( kurz PVK)
bei der sich die Zinkteilchen berühren, schützen gut vor Korrosion.
Was bedeutet das Festkörpervolumen: der Farbe ist ab ca 50 % und mehr
erst wirklich als Rostschutz geeignet. Diese angaben müssen im Datenblatt des Herstellers oder auf dem Lackbehälter angegeben sein kann der Verkäufer diese nicht belegen handelt es sich um ungeeigneten Mistlack.

Nur Farben mit elektrisch leitendem Bindemittel Zinkstaub, Zinkphosphat, Bleimennige, Eisenglimmer mit einer hoher menge an leitenden Pigmenten bei der sich die metal anteile auch berühren können, schützen gut vor Korrosion das heißt das Festkörpervolumen sollte mindestens um die 50 % betragen.

Achten sie unbedingt auf das Festkörpervolumen viele Hersteller geben zwar leitendem Bindemittel Zinkstaub, Zinkphosphat, Bleimennige, Eisenglimmer bei aber oft nur 10% es ist wichtig das der Lack eine leitende schicht aufbauen kann und dazu sind mindestens 50 % Festkörpervolumen nötig. Das sollte auf der Lackdose auch draufstehen. Bei sehr guten Produkten gibt es ein technisches Datenblatt in dem das steht. Wenn der Verkäufer sagt er hat kein technisches Tatenblatt wo das auch ausdrücklich draufsteht Finger weg
Viele Verkäufer haben selbst keine Ahnung oder wollen einfach nur ihr Mist Produkt verkaufen. Wen du einen mist Kaufst streichst du deinen z.B.. Eisenzaun alle 2 Jahre mit guten Produkten alle 10-15 Jahre
In dieser form sind alle 1-komponentige Lacke gut für echten Langzeitschutz z.B.. echte Oldtimer oder Eisenzäune und ähnliche teile die lange halten sollen empfehle ich aber Rostschutz auf Epoxidharz Basis in zwei Komponenten.

Eine Auswahl der Fest und Füllkörperstoffe auf die Rostschutzlacke aufgebaut sein können:
Zinkchromat ZnCrO4
Strontiumchromat SrCrO4
Calcium-Zinkmolybdat (Ca,Zn)MoO4
Zinkphosphat Zn3(PO4)2   4 H2O
Zinkborophosphat ZnO   x B2O3   y P2O5   2 H2O
Zinkstaub Zn
Mennige Pb3O4
Calciumplumbat Ca2PbO4
Eisenglimmer Fe2O3

Außerdem sollte man nur lösemittelhaltigen Rostschutzmittel verwenden.
Leider muss ich besonders von der Verwendung von Wasserlacken und wässriger Basis warnen. Wir würden gerne mit Wasserlacken arbeiten aber sie sind völlig ungeeignet.
Alle anderen Rostschutzlacke die angeboten werden sind in Wahrheit als Rostschutzgrundierung nicht geeignet.
Einzige Farbenverbindung die wir noch nicht beurteilen können ist die neue
Technologie von Toyota. Sie nutzen Zirkonium-Verbindungen sowie spezielle organische Substanzen. Diese Farbe konnten wir leider noch nicht testen.
Testberichte von Toyota sagen aus, dass in jedem Fall der gleiche Korrosionsschutz wie beim Einsatz von Zinkphosphaten sichergestellt wurde.

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3 ) Welcher Rostschutz ist der Richtige

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